Aktuelles

Kurzbericht der Jugendsozialarbeit

Stand, 14.06.2021 - Madeleine Nitsche, Jugendsozialarbeit Bildungsregionen Neuhausen und Tiefenbronn

Endlich können wir - das sind meine Kolleginnen Annette Schiefner von der Gemeinschaftsschule Heckengäu in Mönsheim, Sandra Weiland, verantwortlich für die offene Jugendarbeit in Tiefenbronn und ich, Madeleine Nitsche, Jugendsozialarbeiterin in der Bildungsregion Neulingen Tiefenbronn - eine große Ankündigung machen.

Wir haben seit Beginn des Jahres ein Projekt bzw. eine Mitmachaktion für alle Kinder, Jugendlichen und Bürger*innen der jeweiligen Gemeinden geplant. Eigentlich sollte diese Aktion mit und für Alle bereits vor einigen Wochen durchgeführt werden, aber leider kam es, wie so oft im Leben, "anders als man denkt". Nun starten wir zwar etwas verspätet, aber nicht minder motiviert, um dieses tolle Projekt durchzuführen.

Diesen Samstag haben wir nun in Eigenregie und mir sehr viel Krafteinsatz eine Pflanzstelle in Steinegg Nähe des Altenheims geschaffen. Bei den aktuellen Temperaturen und Bodenverhältnissen war das eine wirklich harte Arbeit, aber jetzt ist alles perfekt vorbereitet. Nun können wir Ende Juni mit euch und für euch und allen anderen Interessierten in den drei beteiligten Gemeinden etwas "mehr Farbe ins Spiel" bringen nach dieser langen Durststrecke der Pandemie.

Unser Ziel ist es, gemeinsam eine festgeschriebene Fläche in den jeweiligen Gemeinden mit Pflanzen zu verschönern und sich dafür längerfristig verantwortlich zu fühlen. Sozusagen wir für uns selbst und für alle im Ort! Der Hashtag #adoptaplant passt ganz gut dazu!

Ihr bzw. jede*r, der*die mitmachen möchte, erhält eine Pflanze von uns. Die Übergabe wird jeweils an einem bestimmten Tag sein. Dazu erhält jede*r noch einen tollen großen Stein, der gestaltet werden kann, damit die eigene Pflanze immer wieder erkannt werden und man sich darum kümmern kann.

Nähere Infos erfahrt ihr auf dem Flyer und bald auch an vielen Stellen vor Ort! Fragen zu der Aktion beantworten die Jugendsozialarbeiterinnen an der GMS Heckengäu in Mönsheim und ich an der Verbandsschule im Biet. Außerdem kann Frau Weiland im Jugendraum Tiefenbronn angesprochen werden.

Mach deine Gemeinde bunter

Mein Dank gilt für die Vorbereitung diesen Samstag vor allem meinen Kolleginnen und dem Hausmeister der ViB, aber auch der Familie Röhrich, die sich trotz anderer Pläne in unseren Dienst gestellt haben. DANKE. Besonders hervorzuheben: Dominik, der als ehemaliger Schüler der Verbandsschule im Biet und auch ausgebildeter Jugendleiter noch immer ehrenamtlich bei Projekten und Aktionen hilft. Das ist nicht selbstverständlich!

Ohne die Unterstützung mit Materialien, Beratung und Pflanzen durch, die Baumschule Erhardt (Neuhausen) hätten wir das Projekt vermutlich nicht durchführen können.

Vielen Dank für die großzügige Spende.

Mach deine Gemeinde bunter

Filme in YouTube

Stand, 07.04.2021 - Helga Schuhmacher, Rektorin



Die beiden vierten Klassen haben sich im Religionsunterricht darüber Gedanken gemacht, dass unsere Erde bedroht ist und wir alle mithelfen können, sie zu bewahren und zu schützen. Dazu haben sie Plakate erstellt, die im Foyer der Grundschule betrachtet werden können. Schaut euch die guten Ideen der beiden Klassen an.

Wie die Plakate entstanden sind, seht ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=MhEw9R-zIz8
https://youtu.be/KXbzJkZkWA0



Schulnachrichten

Stand, 25.03.2021 - Helga Schuhmacher, Rektorin

Liebe Leserinnen und Leser unserer Schulnachrichten,

der Lockdown und die Teilöffnungen beschäftigen uns in hohem Maße, einerseits mit Präsenz- und parallelem Fernlernunterricht und andererseits mit immer neuen Stunden- und Stufenplänen und Verordnungen. Dazu kommen die digitalen Töpfe, die das Land über uns hereinregnen ließ und lässt. Geld ausgeben auf Teufel komm raus oder wirklich ein willkommener Segen? Auf den ersten Blick scheint das Letztere zu stimmen. Nun gehört ja unsere Schule schon seit längerer Zeit zu jenen, die relativ gut im digitalen Hardwarebereich ausgestattet ist. Lehrerleihgeräte gibt es bei uns auch schon seit über fünf Jahren. Der neu hinzukommende "Hardware-Fuhrpark" bedarf außer einer sinnvollen Planung aber auch der Pflege und dafür fehlen uns die Kapazitäten. Wir sind also gespannt, wen wir für den fünften Topf des Landes "Geldhilfe zur Administration von digitaler Ausstattung" gewinnen werden? Wir brauchen dringend eine Firma, die das leisten kann, befinden uns auch schon auf der Suche.

Tja, die Themen sind derzeit ein wenig andere als gewohnt. In der Vergangenheit hörten Sie eher von Talentförderung und Ehrenamt an der Schule. Beides liegt derzeit ziemlich brach, weil teilweise die Schüler nicht an Bord sind oder ihre Betätigungsfelder nicht gegeben. Insofern ist es gut, in der Zwischenzeit - vor der Rückkehr aller Schüler - unser Augenmerk auf andere Dinge zu legen.

Ein weiteres Element im Reigen unserer digitalen Ausstattung findet man derzeit im Musiksaal, wo seit einigen Wochen die Weihnachtszuwendung der Firma Dörwang aufgebaut ist: Ein Smartboard, das uns für zwei Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Noch hat es kaum Zuspruch finden können, sind doch fast alle Schüler bis vorletzte Woche noch außer Haus gewesen. Kollege Böttcher hat den Auftrag, alles komplett zu durchforsten und dann alle Anwendungshinweise an das Kollegium zu multiplizieren. Wir freuen uns aber auf jeden Fall über die großzügige Spende.

Smartmoard
Und weil wir gerade von Spenden reden: Die Gemeinderäte Neuhausens haben sich für CO-2-Ampeln und Luftfiltergeräte eingesetzt und darüber hinaus noch Spender dafür gewinnen können. Dies sind die Firma Erhard aus Hamberg, die Baumschule Erhardt aus Steinegg und die VR Bank Enz plus, die uns immer wieder finanziell unter die Arme greift. Wir danken an dieser Stelle vor allem dem Initiator, Herrn Klingenberg.

Luftfilter
Die VR Bank Enz plus erhörte auch unser Flehen in Bezug auf die schlecht gefüllte Kasse der Bläserklasse. Unser Bläserklassenkonzept sieht vor, dass wir zweimal im Jahr einen Konzertabend machen, um die Elternbeiträge niedrig halten zu können, denn schließlich sollen alle Kinder an dem Programm teilnehmen dürfen. Corona bedingt sind die beiden letzten Konzerte bereits ausgefallen, somit fehlen uns einkalkulierte Einnahmen. Die VR Bank stopft auch hier ein Leck. Vielen herzlichen Dank!

Blaeserklasse
Hoffen wir, dass die ansteigenden Inzidenzzahlen nur von kurzer Dauer sind und wir nach den Osterferien wieder besser durchstarten können.

Helga Schuhmacher, Rektorin



Neues von der Jugendsozialarbeiterin in der Bildungsregion Tiefenbronn Neuhausen

Stand, 13.03.2021 - Madeleine Nitsche - Jugendsozialarbeiterin in der Bildungsregion Tiefenbronn Neuhausen und an der Verbandsschule im Biet


Liebe Eltern und Familien, liebe Interessierte,

vielleicht konnten Sie es bereits der Presse entnehmen, denn es gibt etwas Neues von mir als Jugendsozialarbeiterin zu berichten.

Auch ich habe mir in dieser besonderen Zeit Gedanken gemacht, wie ich für Sie als Eltern/Erziehungsberechtigte und Ihre Kinder erreichbarer und präsenter im Schulalltag sein kann. Nun freue ich mich darüber, Ihnen und unseren Schüler/innen meine digitale Pinnwand "Padlet" vorstellen zu duuml;rfen.

Da ich als Jugendsozialarbeiterin darüber hinaus in der "Bildungsregion Tiefenbronn Neuhausen" tätig bin, ist es mir wichtig, auch für die Kinder und Jugendlichen und deren Familien in den Gemeinden von Neuhausen und Tiefenbronn präsent zu sein.

Ab sofort finden Sie alles Wichtige rund um die Arbeit der Jugendsozialarbeit in der Bildungsregion und an der Verbandsschule im Biet, wie z. B. Kontaktdaten und Erreichbarkeit, Aktuelles aus der Bildungsregion/der Schule und verschiedene Hilfsangebote, auch für Eltern, übersichtlich und anschaulich unter folgendem Link:

Hauptseite: Madeleine Nitsche (Jugendsozialarbeit an der ViB): https://padlet.com/schulsozialvib/nitsche

QR-Code

Für die Kinder und Jugendlichen habe ich mir noch eine weitere "digitale Pinnwand" ausgedacht, auf der sie Impulse für Freizeit, die Zeit zu Hause oder für die Ferien finden. All diese Anregungen habe ich bewusst für unsere Kinder und Jugendlichen ausgew%auml;hlt und hoffe damit, einen kleinen Lichtblick in der derzeit etwas grauen Zeit geschaffen zu haben.

Unterseite: Chilllounge - Impulse und Ideen für die Freizeit: https://padlet.com/schulsozialvib/chilllounge

QR-Code

Sie können mit den hier zusätzlich veröffentlichten QR Codes auch über Ihr Handy auf die Pinnwände zugreifen. Dazu öffnen Sie bitte entweder eine separate App oder die Kamerafunktion Ihres Handys und gelangen dann über den Browser direkt auf die Seite. Der Vorteil ist, dass Sie sich nicht anmelden oder registrieren müssen und jederzeit darauf zugreifen können.

Die Links werden zusätzlich auf der Schul-Cloud der Verbandsschule im Biet "Webuntis" hinterlegt sein, sodass Sie und unsere Schüler/innen jederzeit darauf zugreifen können. Sie können der Seite bei Bedarf folgen oder diese liken und erhalten so immer wieder eine Benachrichtigung über neue Inhalte.

Es bietet sich an ein Lesezeichen anzulegen oder die Seite in den Favoriten zu speichern und regelmäßig reinzuschauen, um Projekte oder Aktionen mitzubekommen.

Ich wünsche viel Spaß beim Entdecken und Durchstöbern meiner Padlet-Seiten!

Sollten Sie Fragen oder auch Wünsche haben, können Sie sich gerne bei mir melden.


Padlet

Schülerinnen der Verbandsschule und Rapper Samadhi drehen Musikvideo zu Corona

Stand, 15.02.2021 - Britta Bischoff-Krappel


Der Lockdown und die damit verbundenen Auflagen können ziemlich an den Nerven zehren. Nicht nur für die Eltern, auch für Kinder und Jugendliche stellt die Zeit im Homeschooling eine Herausforderung dar. Für Madeleine Nitsche, Schulsozialarbeiterin an der Verbandsschule im Biet (ViB), war es wichtig, auch während der Schulschließungen mit den SchülerInnen in Kontakt zu bleiben.

Ein tolle Grundlage hierfür bildete die Glitzer Rap Deluxe AG, die nach diversen Hip-Hop Workshops an der ViB mit dem Rapper Samadhi im September 2020 entstanden war. "In der AG ist es mir besonders wichtig, die Themen der Teilnehmerinnen in Kunst umzuwandeln", erläutert Nitsche. Musik könne ein wichtiges Ventil für die SchülerInnen sein, ihre Ängste und Gefühle zu verarbeiten. "Klar, dass Corona in den letzten Monaten ganz oben auf der Liste dessen stand, was die Kids beschäftigt", so die Schulsozialarbeiterin.

Und so entstand im Rahmen der Glitzer Rap Deluxe AG mit Unterstützung von Samadhi der hörenswerte Song "Corona", der zudem in einem professionell geschnittenen Musikvideo festgehalten wurde.

Die Trennung von Freunden, das Fehlen des strukturierten Schulalltags und das Gefühl, dass einem die Decke auf den Kopf fällt - all das wird von den ausschließlich weiblichen Teilnehmerinnen der AG im Song thematisiert.

„Ich bin unfassbar stolz darauf, wie die Mädels sich im Workshop geöffnet und ihre Gefühle vertont haben", so Samadhi. "Es ist erstaunlich, wie viel Talent in den Kids steckt." Auch den Teilnehmerinnen bedeutet die Rap AG viel. Die 13-jährige Kiara etwa meint: "Ich liebe Musik und es hat unheimlich Spaß gemacht, zusammen mit Samadhi den Corona-Song aufzunehmen. "Die Achtklässlerin Elleynie ergänzt: "Wir haben in der AG immer eine lustige Zeit als Gruppe, egal ob wir voreinander sitzen oder ob wir uns auf Skype unterhalten."

Damit spricht die Schülerin unter anderem die erschwerten Bedingungen an, unter denen der Dreh des Musikvideos stattgefunden hat: Aufgrund der Corona-Auflagen waren Treffen meist nur virtuell möglich, lediglich an wärmeren Tagen konnte sich die AG im Freien treffen. Umso erstaunlicher, was für ein toller Song unter diesen Bedingungen entstanden ist! Und die Mädels der Glitzer Rap Deluxe AG haben damit außerdem gezeigt: Auch Frauen können Rap, und das sogar ziemlich gut.

Ein Ausschnitt des Musikvideos mit dem Corona-Song ist auf der Facebookseite von miteinanderleben sowie auf dem Facebook-Account der Bildungsregion Tiefenbronn Neuhausen zu sehen. Auf Anfrage kann das ganze Video bei Schulsozialarbeiterin Madeleine Nitsche angefordert werden. Kontakt: madeleine.nitsche@miteinanderleben.de Info-Tag
Info-Tag



unsere Schule in youtube

Stand, 08.02.2021 - Helga Schuhmacher, Schulleiterin


hier der Link zum you-tube-Kanal



Änderung - Termin GMS-Info

Stand, 06.02.2021 - Helga Schuhmacher, Schulleiterin


Info-Tag



Liebe AbiturientInnen 2021!

Stand, 18.01.2021 - Helga Schuhmacher, Rektorin

Ich bin wieder auf der Suche nach 2 AbiturientInnen, die sich für ein FSJ-Jahr entscheiden. Manche von Ihnen haben vielleicht Lust, später etwas mit Kindern zu machen, vielleicht als Lehrer. Sie kennen Schule aber nur aus Schülersicht und wissen weder, ob Sie sich als Lehrer eignen noch was so im Hintergrund alles läuft. Fast alle unsere bisherigen FSJ-ler wollten herausfinden, ob der Lehrerberuf der richtige Beruf sein könnte. Manche haben das Studium in Anschluss gewählt, andere nicht. Aber - was ich sagen kann - alle hatten eine schöne und interessante Zeit bei uns, in der sie viele Erfahrungen machen konnten und ihre Persönlichkeit ausbilden.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich über schulleitung@vib-neuhausen.de wegen einer Terminvereinbarung. Die Anmeldung bei unserem Träger, FSJ-Kultur, wird über mich erfolgen. - Wir freuen uns auf Sie!

Das ist der Link zum FSJ-K-Portal, das seit 15.01.21 bereits geöffnet ist: https://anmelden.freiwilligendienste-kultur-bildung.de/platzsuche

Das sagte eine unserer FSJ-Kräfte:
Warum ein FSJ?
Meiner Meinung nach kann ein FSJ einerseits hilfreich sein, wenn man noch keine Pläne hat, was man später werden möchte, andererseits kann ein FSJ auch bestätigen, ob z.B. eine Arbeitsstelle im pädagogischen Bereich etwas für einen ist. Dazu kommt, dass man nicht nur anderen hilft, sondern man selbst lernt auch noch sehr viel. Ein FSJ bietet einem die Möglichkeit, sich selbst in eigenverantwortlichen Projekten zu verwirklichen und viel über den Umgang mit verschiedenen Altersklassen zu lernen. Ebenso entdeckt man Facetten, die man vorher vielleicht noch nicht von sich kannte. Man hat die Möglichkeit, in diesem einem Jahr zu reifen und seine Stärken und Schwächen zu erforschen.

Warum an der ViB?
Die ViB ist keine ganz "normale 2Schule, sie besteht aus einer Grund- und Gemeinschaftsschule, weshalb man auch die Möglichkeit hat, in der Grundschule oder auch in der Sekundarstufe mit den Schülern zusammen zu arbeiten. Das FSJ an der ViB ist sehr abwechslungsreich und beinhaltet neben einem geregelten Tagesablauf mit festen Arbeitszeiten und viel Freiraum, auch Ausflüge. Man selbst hat die Möglichkeiten seine Fähigkeiten, z.B. beim Erklären im Unterricht oder durch die Leitung einer eigenen AG, zu zeigen. Des Weiteren wird man in den unterschiedlichsten Fächern sowie Klassen eingesetzt, um verschiedenen Schülern zu helfen. Man arbeitet mit Lehrern in engem Kontakt. Es wird auf jeden Fall nie langweilig!

Digitaler Schulbesuch

Stand, 17.12.2020 - Helga Schuhmacher, Rektorin

Anlässlich der Woche der Gemeinschaftsschule: MdL Seemann zu Gast in der Verbandsschule im Biet
hierzu der Pressebericht
Bericht

Weihnachtsgrüße aus der VIB, Ihrer Schule vor Ort.

Stand, 14.12.2020 - Helga Schuhmacher, Rektorin

Liebe Eltern und Interessierte,

der Start ins neue Schuljahr verlief in diesem Schuljahr Corona bedingt ganz anders: Die Einschulungsfeier der neuen 5er war deutlich geschrumpft, hatten die letztjährigen 5er doch vor den Ferien wegen Wechselunterricht keine Möglichkeit gehabt, ein sinnvolles Programm auf die Beine zu stellen, zumal eine der Klassenlehrerinnen wegen Babypause nicht mehr da war.

Die Einschulung der neuen 1er wurde in aller Kürze nochmal neu überdacht, so dass quasi ein Mix aus Einschulungsgottesdienst und -feier entstand. Die Eltern saßen mit den Geschwisterkindern auf Bierbänken über dem ganzen Schulhof verstreut und vorne auf der weitläufigen "Bühne" spielten die Akteure: Schulleitung, Lehrer und neue Erstklässler. Klein, aber fein. So fein, dass viele der anwesenden Eltern meinten, so wäre es sehr schön gewesen und vielleicht müsse man sich für die Zukunft überlegen, obs den Rummel überhaupt brauche. Nun ja. Vermutlich würden dann zukünftig doch einige der Großeltern auf die Barrikaden gehen, wenn sie nicht dabei sein dürften. Verständlicherweise. Die Aufführung der Zweier wurde dann am Montag in der Schule nachgeholt.

Seltsam wars schon mit anzusehen, wie alle Schüler maskiert ihren tääglichen Schulweg hin und weg von der Schule antraten. Auch die Grundschüler bzw. deren Eltern folgten der Empfehlung, Masken zu verwenden. Ob das mit ein Grund ist, dass bei uns bisher noch kein Coronafall auftrat? Schön wäre es, wenn wir das so behaupten könnten. Toi toi toi. Auch die letzten Tage vor den Weihnachtsferien werden wir hoffentlich genauso unbeschadet überstehen.

Die Maskenpflicht wurde in der Regel ernst genommen, selten gabs mal eine Ermahnung. Eher versehentlich als absichtlich war dem einen oder anderen die Maske verrutscht. Die Fußball begeisterten Jungs in den Pausen hatten allerdings ganz schön damit zu kämpfen, wenn ihnen die Luft ausging. Stoßlüften und Masken-Hofpause wurden Teil des Schulalltags. Kuscheldecken kamen manchen Schülerinnen gerade recht, denn jetzt dürfen sie sich ganz offiziell zusätzlich zu ihren aufgetürmten Schals und Anoraks da reinkuscheln. In der Vergangenheit hatte es dazu eher immer kleine Diskussionen gegeben, wenn Schülerinnen im Klassenzimmer sitzen wollten, als wären sie gerade auf dem Absprung, weil sie sich nicht von ihren dicken Jacken trennen wollten.

Das soziale Schulleben musste sich zwangsläufig auch verändern, da man nur in Kohorten zusammenkommen durfte, insofern waren gemischte Gruppen in Aufenthaltsräumen, auf dem Schulhof oder AGs oder beim Essen in der Cafeteria gar nicht mehr möglich. Manches fiel einfach weg und somit wurde es schwierig, die Schüler in den Mittagspausen "aufzuräumen". Sie mussten seit Anbeginn des Schuljahrs in ihren Klassenräumen bleiben. Das klingt im ersten Moment ganz gut, aber man sollte bedenken, dass dieser Ort keiner ist, wo man sich mal austoben kann. Je kälter es wurde, umso schwieriger. Erschwerend kam hinzu, dass unser - ohnehin improvisierter Aufenthaltsraum für Fünftklässler, der eigentlich der Kunstraum wäre - nun noch der Teilung des Lehrerzimmers zum Opfer fiel.

Das Lehrerzimmer der Sekundarstufe war mit dem Kollegium so vollgestopft, dass eine Pause ohne Maske gar nicht möglich war. Also entschieden wir, eine Veränderung herbei zu führen. Immerzu Masken tragen ist auch für das Lehrpersonal extrem anstrengend, insbesondere in Input-Phasen oder gar im Fremdsprachenunterricht, wo eine gewisse Mimik einfach essenziell zum Verständnis beiträgt.

Die Kleingruppen-Durchschleuse-Aktion in der Cafeteria soll hier nicht weiter beschrieben werden. Fakt ist, dass sich die Essenzahlen reduzieren mussten, weil das Angebot aus Platzmangel nicht aufrechterhalten werden konnte. Dennoch sind wir dankbar, dass uns St. Josef die Stange hält und uns weiterhin mit frischem Essen beliefert!

Leider konnte Frau Nitsche, unsere Schulsozialarbeiterin, seit der zweiten Woche nicht vor Ort arbeiten. Dennoch versucht sie alles Menschenmögliche, über Videochat mit allen Gruppen und einzelnen Schülern in Kontakt zu bleiben. Uns Beiden ist sehr daran gelegen, dass unsere Jugendarbeit -JugendleiterCard zu erwerben und dann Ehrenamtssjobs in der Schule zu übernehmen - trotz Corona nicht zum Stillstand kommt. Insofern laufen Streitschlichtung und Schulsanitätsdienst weiter. In der Grundschule wurden gerade die neuen Pausenhelfer ausgebildet und die "alten" Juniorsanitäter in der Sekundarstufe erhielten einen Auffrischerkurs:

Pausenhelfer

Was war außerdem schwierig?

Jährliche Events wie der Leseabend, der Weihnachtsmarkt, das Weihnachtskonzert mussten entfallen. Unsere ganzen Big Points im Bereich "Berufsorientierung" kamen ins Wanken: keine Ausbildungsmesse - keine Aufgaben für die Schülerfirma - keine gelebten Kooperationen - unser im letzten Jahr neu installiertes Sozialprojekt"„Brücken bauen" liegt auf Eis - wenige Praktikumsmöglichkeiten - noch keine BORIS Rezertifizierung. Sicherlich war das Finden von Praktikumsplätzen für Klasse 9 und 10 das schwierigste Unterfangen. Einige Schüler hatten Mühe und landeten dann als "hauseigene" PraktikantInnen beim Hausmeister oder in der Grundschule. Wenige blieben aber auch ganz ohne Praktikumsplätze. Große Ausfälle von Lehrpersonal bestimmten und bestimmen seit Oktober unser tägliches Handeln und machen es schwer, den Ganztagesbetrieb aufrecht zu erhalten. Planen wir die Exkursion der Achtklässler nach Großbritannien? Neben Covid beschäftigt uns da auch noch der Brexit.

Ein nettes Highlight in der Grundschule wäre eine Sozialaktion seitens des Lionsclubs Heckengäu gewesen, denn unsere Schüler haben an dem Malwettbewerb teilgenommen, der eigentlich dazu dient, Geschenkpapier zu bedrucken und dieses an möglichst viele Menschen zu verkaufen, um den Gewinn nachher zum Teil für die Schule zu erwirtschaften bzw. vor allem der Sterneninsel zukommen zu lassen. Wir hatten unseren Teil dazu beigetragen, andere Schulen leider nicht. Das verhinderte, dass die Bilder auf Geschenkpapier gedruckt werden konnten. Sie sollen nun für nächstes Jahr aufbewahrt werden. Als kleine Entschädigung wurden seitens des Lionclubs die drei besten Bilder herausgesucht, die am letzten Schultag vor den Ferien hätten pr¨miert werden sollen. Sicher wird das zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Geschenkpapier
Geschenkpapier
Geschenkkpapier
Prämiert wird auch in der Sekundarstufe die schönste Tür. Eine tolle Aktion der SMV, die den Klassen die Aufgabe erteilte, ihre Klassenzimmertür zu einem bestimmten Datum zu schmücken, also so ein bisschen Adventskalenderstimmung zu erzeugen. Hier eine Auswahl der Türen: Tueren
Tueren
Tueren

Vergangene Woche hatten wir dann noch politischen Besuch in der Sekundarstufe, allerdings per Videokonferenz: Fr. Seemann, Landtagsabgeordnete der Grünen und Verfechterin der Gemeinschaftsschule, stand der Klasse 8A Rede und Antwort. Videokonferenz
Der nun beschlossene harte Lockdown bedeutet für uns im Moment, dass unsere Schüler mit Material ausgestattet drei Tage früher aufhören und die einen oder anderen gerade um einen Leistungsnachweis herumkommen. Als hätten wirs geahnt, hatten wir schon seit einem Jahr zwei bewegliche Ferientage vorgesehen. Abzüglich des letzten Schultags, bleiben quasi nur zwei richtige Arbeitstage für die Schüler, die wegfallen. Das lässt sich inhaltlich im Moment verschmerzen. Spannend wird es, wenn der Lockdown im Januar eventuell noch verlängert würde. Welche Vorgaben wir dann wieder - wie immer extrem kurzfristig - bekommen werden, gilt es abzuwarten. Die derzeitige Planung seitens des Kultusministeriums ist hier nicht sehr hilfreich. Mir schwebt was Anderes vor. Von unserer Seite aus sind wir recht flexibel, aber werden es auch die Eltern sein können?

Ich bedanke mich bei allen Ehrenamtlichen oder Kooperationspartnern, die noch hier sein konnten: Herr Riegger (Geldlehrer- finanziell unterstützt von Familie Iken aus Lehningen), Frau Riegger (Telefoncoaching); unsere Lesepatin Frau Demir; unsere Hausaufgabenhelferinnen: Frau Murawa und Frau Friedrich, unsere AG-Leitungen: Herr Schäfer (FSJ bei uns -Tischtennis), Marvin Georg (FSJ-SG Eutingen-Handball), Michelle Kastori (Tanz-AG). Weiterer Dank geht an Frau Sturm von BBQ und Frau Humboldt von der Bundesagentur für Arbeit, die als ständige Begleiterinnen in unserem Haus integriert sind; auch an Frau Schulte vom IB, die KooBo-Projekte im Technikbereich durchführt.

Dank auch an unsere SchulbegleiterInnen: Frau Rothgerber, Herr Ulbrich, Herr Steffe und Frau Panke, die unseren inklusiv beschulten Kindern zur Seite stehen.

Ich wünsche allen oben Genannten, meinem Kollegium, meiner Co-Lehrerin aus dem SBBZ, meiner Sekretärin, meinem Hausmeister, unseren Reinigungskräften, unserem Caterer-Team, dem Förderverein, allen Schülerinnen und Schülern und allen Eltern ein Covid freies Jahr 2021!

Folgenden Termin dürfen sich Eltern der derzeitigen Viertklässler vormerken:
Für Freitag, den 26.02.2021 ist unser Info-Nachmittag für die Gemeinschaftsschule geplant. Die Art und Weise der Durchführung wird Ihnen per Einladung über Ihre Schulen noch zukommen bzw. lesen Sie auf unserer Homepage nach:

www.vib-neuhausen.de - ein kleiner Hinweis: Mit einem Klick auf den Punkt im Logo kommen Sie immer wieder auf die Startseite.

Helga Schuhmacher (Rektorin)

Elterninfo der Grundschüler

Stand, 24.11.2020 - Helga Schuhmacher, Rektorin

Die staatlichen Pforzheimer Gymnasien/ein Überblick
Flyer

Bericht der Schulsozialarbeit

Stand, 19.11.2020 - Madeleine Nitsche - Jugendsozialarbeit Bildungsregion Neuhausen/Tiefenbronn-

Seit Beginn der Pandemie ist es mir zeitlich nicht mehr gelungen, einen Bericht über die Aktionen oder Projekte der Schulsozialarbeit an der Verbandsschule im Biet zu verfassen. Anders, als man vermutlich im ersten Moment glaubt, ist die Arbeit nicht weniger geworden, sondern vielerorts mehr, vor allem aber anders. Im Folgenden möchte ich Sie alle wieder ein wenig teilhaben lassen an dieser Arbeit. Vielleicht gab es aber auch den einen oder anderen, der sich bereits &uum;ber Social Media über meine Aktionen informiert hat. (Diese Möglichkeiten habe ich am Ende des Berichts nochmals für Sie aufgezält)

Neue Wege und Möglichkeiten
Neben der neuen Möglichkeit, mit mir w¨hrend eines "Lass uns reden Spaziergangs" zu sprechen, können die Schüler*innen mit mir ebenfalls per Videokonferenz Gespräche führen. Mit den ehrenamtlichen Schülern*innen kommuniziere ich ja seit eh und je nach der Schulzeit via Messenger. Dies hat sich nun noch einmal verstärkt und ebenfalls um Möglichkeiten der digitalen Teambesprechungen erweitert.

Zu Beginn des neuen Schuljahres
Im September konnte die Besonderheit an unserer Schule, die Kennenlernwoche der neuen 5. Klassen, noch in Präsenz mit mir durchgeführt werden.

Anders als in vielen anderen Schulen war und ist es uns wichtig, den Jugendlichen in ihrem neuen "Schulabschnitt" noch ohne Unterricht in der ersten Woche zu begegnen und ihnen damit den Weg zu ebnen, in der neuen Schule und potenziellen Klasse anzukommen.

Praesens-Treffen
Praesens-Treffen

In enger Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin wurde ein Ausflug in den Kletterpark unternommen, erlebnispädagogische Übungen zur Teamentwicklung oder auch kreative Dinge, wie das Herstellen eines eigenen Stressballs, mit den neuen Schüler*innen durchgeführt.

Eine teils auch der Pandemie geschuldete Neuheit war der Grillabend mit allen Schüler*innen. Die Fotoaktion mit Beamerprojektion und Porträtfotos wurde ebenfalls an diesem Abend durchgeführt und war wie immer der Renner. Die Fotos wurden später dafür genutzt, den ViB Planer individuell zu gestalten.

Dass die Ehrenamtsarbeit mit der Ausbildung und Betreuung der Jugendleiter*innen an unserer Schule ein Konzept ist, dass auch außerhalb der Schule und nach der Schulzeit wirkt, zeigte sich ebenfalls an diesem Abend: Zwei Jugendliche, die teils gar nicht mehr an der ViB sind oder bereits den Abschluss gemacht hatten, halfen an diesem Abend mit, die Fünftklässler zu betreuen. Zwei weitere erfahrene Jugendleiter*innen unserer Schule führten Teamspiele mit den neuen Schüler*innen durch oder unterstützten bei der Fotoaktion.

Dies alles gelingt nur durch die kontinuierliche und authentische Arbeit der Jugendsozialarbeit mit den Jugendlichen, die vor der Juleica- Ausbildung erstmal "nur" Schüler*innen sind, aber danach gleichberechtige Teammitglieder, die gerne ehrenamtlich in ihrer Freizeit tätig sind. Vielen Dank für eure Unterstützung: Dominik, Kevin, Carrig und Angelina!

Viele Grüße
Madeleine Nitsche - Jugendsozialarbeit Bildungsregion Neuhausen/Tiefenbronn-
miteinanderleben e.V.

Kontakt
Raumnummer: 016
Telefon: 07234/806 99 94
NEU Mobil: 0157-805 405 10 NEU
E-Mail: madeleine.nitsche@miteinanderleben.de
Facetime oder Skype nach Termin: madeleine.nitsche@miteinanderleben.de
Instagram: schulsozialarbeit.vib
FB: https://fb.me/schulsozialarbeit.vib
Website: www.miteinanderleben.de

FSJ-Kräfte

Stand, 02.10.2020 - Helga Schuhmacher, Rektorin

Liebe Leserinnen und Leser unserer Schulnachrichten,

im Folgenden werden sich unsere beiden neuen FSJ-Kräfte vorstellen. In diesem Jahr war es schwierig, die zweite Stelle zu besetzen. Nun sind wir seit drei Wochen vollständig und freuen uns, dass wir diese Verstärkung haben. Mittlerweile sind wir im fünften Jahr mit FSJ-Kräften und können auf deren Mitarbeit nicht mehr verzichten. Wir wünschen euch ein schönes und erfolgreiches FSJ-Jahr bei uns an der VIB!

Helga Schuhmacher, Rektorin

unsere neuen FSJ-ler

Stand, 02.10.2020 - Florin Schäfer, Randa Kassem

Ich heiße Florian Schäfer und mache mit meinen 18 Jahren nun ein FSJ - ein freiwilliges soziales Jahr – an der Verbandsschule im Biet.

Schülerinnen und Schülern auf ihrem Weg zu einem guten Schulabschluss zu helfen, ist ein wesentlicher Motivationsgrund in meinem FSJ. Doch das ist nicht der einzige Grund für mein FSJ an der Verbandsschule im Biet. Mir geht es bei einem FSJ darum, Erfahrungen für später zu sammeln, da ich sehr gerne später als Gymnasiallehrer arbeiten möchte. Hierfür sind erste praktische Einblicke in die "Arbeitswelt" eines Lehrers unglaublich wertvoll. Um nicht nur Erfahrungen am Gymnasium, sondern auch an einer Gemeinschaftsschule zu sammeln, darf ich nun ein Schuljahr den Arbeitsalltag von Lehrern, neue Unterrichtsformen, aber auch ganz individuelle Schülerinnen und Schüler kennen lernen. Darauf bin ich unglaublich gespannt und freue mich auf ganz viele Erfahrungen, die ich später im Studium und besonders im Referendariat gewinnbringend verwenden kann.

FSJ bedeutet, eine freiwillige soziale Tätigkeit auszuüben. Ich helfe sehr gerne, wo ich kann. Deshalb engagiere ich mich nebenbei als Tischtennistrainer im Verein, da ich selbst seit längerem mit viel Engagement Tischtennis spiele. Durch diese freiwillige Tätigkeit habe ich schon einige hilfreiche Erfahrungen mit Kindern außerhalb der Nachhilfe erfahren dürfen.

Angefangen hat dieses Interesse, Schülerinnen und Schülern zu helfen, bereits in der 6. Klasse. Dort erklärte ich meinen Mitschülerinnen und Mitschülern Themen in Mathe. Über die Jahre wuchs die Zahl der Schüülerinnen und Schüler und nachdem ich von einer Bekannten gefragt wurde, ob ich ihrem Sohn Nachhilfe in Mathe geben könnte, begann ich auch an anderen Schulen Nachhilfe zu geben.

Schon lange waren Mathe und Physik Lieblingsfächer von mir. An der VIB bekomme ich die Möglichkeit besonders viel im Matheunterricht mitzuwirken, was ich ganz besonders an dieser Schule schätze.

Bereits jetzt nach einer Woche an der Schule konnte ich viele Eindrücke in der 5. Klasse sammeln. Besonders das Konzept, nicht sofort mit dem normalen Unterricht zu beginnen, sondern zunächst mit Hilfe von Gruppenspielen und einem Ausflug in den Kletterpark das Klassenklima zu stärken, gefällt mir ganz besonders.

Bereits der sehr freundliche und offene Empfang beim ersten Gespräch gaben mir gleich das Gefühl, dass diese Schule die richtige für mein FSJ sein wird. Besonders spannend finde ich das Lernkonzept und das vielfältige Angebot an der Grund- und Gemeinschaftsschule durch verschiedene AGs und die FLZ (Freie-Lern-Zeit). In der freien Lernzeit können die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben in völliger Stille erledigen, während ein Lehrer oder ich bei Unklarheiten helfen.

Ich bin super motiviert und gespannt, was ich im kommenden Schuljahr erleben darf.

neue FSJ-ler

Ich heiße Randa Kassem und lebe seit ca. 5 Jahren mit meiner Familie in dieser Region. Ich komme aus dem Irak und bin 21 Jahre alt. Ich habe vier Geschwister und bin in einer sehr großen Familie aufgewachsen. In meinem Heimatland absolvierte ich meinen Realschulabschluss und durfte damit hier ins Gymnasium gehen und mein Abitur machen, meinen Traum erfüllen.

Es ist mir sehr wichtig Menschen zu helfen, sie zu unterstützen und ihnen eine Freude zu bereiten, damit sie leichter durch das Leben gehen können. Vor allem macht es mir auch sehr viel Spaß, mit Menschen zu arbeiten und neue Erfahrungen zu sammeln. Aus diesem und weiteren Gründen habe ich mich für das FSJ entschieden.

Ich fühlte mich nicht bereit, direkt nach meinem Abitur mit dem Studium anzufangen, da ich mich noch für keinen Studiengang so richtig entscheiden konnte. Deshalb möchte ich mir Zeit lassen und erstmal etwas Praktisches tun, was mir einen guten Einblick in einen sozialen Arbeitsbereich gewährt. Dadurch, dass ich als Schülerin den Beruf der Lehrerin schon miterleben konnte und ihn interessant fand, möchte ich mir eine Chance geben, den Beruf ein bisschen auszuprobieren und näher kennenzulernen.

Der Grund, warum ich mein FSJ an der Verbandsschule im Biet machen wollte, ist der, dass ich durch meine Geschwister sowohl die Schule als auch einige Lehrer bereits kannte. Ich arbeite seit ca. vier Wochen an der VIB und habe schon meine ersten Eindrücke gesammelt. Obwohl ich schon einige Lehrer kannte, war ich am Anfang trotzdem ein bisschen nervös, doch als ich die meisten ein wenig näher kennengelernt hatte, fühlte ich mich wie zu Hause. Sie sind sehr nett und freundlich.

Was ich aber am tollsten finde, ist, dass sie füüreinander und auch für uns FSJ-ler immer da sind, wenn wir ihre Hilfe brauchen. Bis jetzt durfte ich die meiste Zeit mit den Schülern in der Kernzeit verbringen. Wir haben sowohl in der Schule als auch außerhalb der Schule wie z.B. im Tierpark in Bretten oder bei der Wanderung ins Monbachtal so viele schöne Momente gesammelt. Die Schüler waren auch nett und freundlich, aber einfach waren sie nicht immer. Seit der vierten Woche gehe ich mit den Lehrern in den Unterricht. Da ich auch als Schüin Kunst geliebt hatte und mich immer über den Kunstunterricht gefreut hatte, wollte ich mir unbedingt dieses Fach anschauen. Ich war so begeistert, was die kleinen Schüler jetzt schon alles können. Ich durfte ihnen beim Basteln helfen und sie freuten sich darüber.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich bis jetzt mit meiner Entscheidung und dadurch auch mit meinem FSJ sehr zufrieden bin.

Liebe Leser und Leserinnen unserer Schulnachrichten!

Stand, 28.07.2020 - Helga Schuhmacher, Schulleiterin

An dieser Stelle berichte ich normalerweise von einem erfüllten Schulleben an der VIB, wo kulturelle Ereignisse, Feste und Feiern neben dem Lernen stehen. Aber dieses Jahr ist bekanntlicherweise alles anders. CORONA hat auch an der Schule Vieles durcheinander- oder zum Stillstand gebracht.

Wochenweise fast alleine in einem Schulhaus zu sitzen, nicht mehr so genau zwischen Ferien- und Unterrichtszeit unterscheiden zu können, war doch eine seltsame Erfahrung. Alle Planungen und Termine lagen auf Eis, wurden abgesagt oder verschoben, im Emailfach türmten sich dafür innerhalb kürzester Zeit die Nachrichten in unvorstellbaren Mengen und man war quasi Stunden füllend damit beschäftigt, Inhalte zu sichten, aufzunehmen, weiterzuleiten, Anfragen oder Abfragen zu beantworten und möglichst den Überblick zu behalten. Daneben bediente man die Schüler mit Aufgaben und - ja - man fand auch mal Zeit zum Ausmisten. Seit Pfingsten zog das Tempo noch einmal deutlich an.

Was blieb nun auf der Strecke und muss dringend unter hoffentlich normalen Verhältnissen wiederaufgenommen oder angeschoben werden? Da wäre sicherlich der verschobene Start unserer baulichen Erweiterungsmaßnahmen zu nennen: Die Auslagerung der Cafeteria und Kernzeit- bzw. Hausaufgabenbetreuung in einen Solitär zwischen Grund- und Sekundarschule. Eine ganz dringliche Maßnahme, wenn man vermeiden will, dass wir über kurz oder lang Container anmieten müssen, die jährlich immens viel Geld verschlingen, das im Neubau besser angelegt gewesen wäre. Wir kommen bereits im kommenden Schuljahr an unsere Grenzen. Dabei ist der eigentliche Schulhausanbau noch gar nicht in Sicht. Die letzte Werkrealschulklasse wird/muss/darf in der Grundschule ein Klassenzimmer beziehen. Und ein Jahr später, wenn es hoffentlich zwei Abschlussklassen geben wird und wir in allen Stufen wieder zweizügig sein werden - wo werden die dann sein? In Zeiten, wo Unterrichtskonzepte in beiden Schularten Ausweitung von Schulraum ben¨tigen, müssen wir noch enger zusammenrücken. Schulprogrammatisch gesehen ist unsere Ehrenamtsarbeit mit Schülern doch ein Stück weit zum Erliegen gekommen. Wenn Schüler nicht vor Ort sind, beschränkt sich die Verantwortungsübernahme auf das eigene Lernen und den Umgang mit Fernlernunterricht - was Vielen definitiv eine wertvolle Erfahrung und auch digitale Kompetenzerweiterungen einbrachte. Wir hoffen, dass die hohe Motivation unserer Schüler für die JuleiCa-Schulung und die Übernahme von anschließenden Verantwortungsjobs an unserer Schule durch Corona nicht verloren ging.

Unser Berufswegeplan mit all seinen Elementen, der Bewerbertag und jetzt auch die eigentlich geplante Azubimesse im Herbst fielen weg. Immerhin waren unsere Mitarbeiter der Berufsagentur und von BBQ an den Schülern dran.

Befürchtungen gibt es weiterhin, wenn unsere Schulmusik zum Erliegen kommt. Man kann Flötenunterricht und Bläserklasse nicht nur theoretisch machen. Chor, VIB-Vocs und VIB-Band sind Gruppen, die man sich nicht wegdenken will. Feierlichkeiten ohne lebendige musikalische Umrahmung sind einfach nur gruselig.

Da wir für das neue Schuljahr nur in Klassen, maximal in Klassenstufen denken sollen, sind ganz viele Arbeitsgemeinschaften nicht möglich, die jahrgangsübergreifend stattfinden. Essen in der Mensa, für Klassen im Minutentakt?

Was zeigte sich als wertvolle Errungenschaft und konnte progressiv umgesetzt werden? Tatsächlich mussten wir uns wegen des Fernlernunterrichts sehr schnell eine Kommunikationsmöglichkeit mit Schülern und Eltern schaffen, wenn wir nicht alles über Emails erledigen wollten. So entstand sehr schnell unsere neue Webuntis-Plattform, wo wir den Schülern Deadlines und Nachrichten in den Stundenplan schreiben konnten, wo es chats mit einzelnen und Klassengruppen gab, wo Material, Filme, Links und ähnliches hinterlegt werden konnten. Vorneweg fuhren wir allerdings unsere Materialpakete im Biet spazieren und belieferten zwischen den Ferienabschnitten unsere Schülerschaft damit. Wir wollten den Eltern nicht zumuten, alles ausdrucken zu müssen. Auch so war die Arbeit in den Familien zuhause manchmal nicht so einfach, wenn man sich um einen Computer streiten musste, an den jeder ran wollte. Unsere Abfrage, ob es hierzu Unterstützung brauchte, wurde allerdings negativ bestätigt. D.h. alle kamen irgendwie zurecht und wir mussten keine Endgeräte zur Verfügung stellen. Zumal es dann ja auch schon bald möglich wurde, Schüler in die Schule zu holen, deren Ausstattung suboptimal war. Diejenigen konnten dann in der Präsenzzeit ihre Aufgaben vor Ort machen. Definitiv werden wir diese Plattform auch in Zeiten des Regelunterrichts weiterhin nutzen, zumal sie datengeschützt ist und den Schülern ermöglicht, individuell an hochgeladene Dateien zu gelangen. Gerade für das Arbeiten an der Gemeinschaftsschule ist dieses Tool sehr hilfreich und kam nun schneller auf den Weg als geplant.

Für unsere Entlassschüler werden wir zwei kleine Zeugnisübergaben machen. Leider keine Feier wie sonst. Kein Pomp und Trara. Die Einschulungsfeiern für neue Erst- und Fünftklässler sind ebenfalls nur eingeschränkt geplant. Hoffen wir, dass doch schöne Erinnerungen bleiben werden.

Dieses Jahr bedanke ich mich nicht bei allen Mitstreitern in ausführlicher Form. Sie dürfen sich an dieser Stelle alle angesprochen fühlen. Ich bedanke mich bei unseren engagierten Eltern, auch bei einzelnen die unsere Organisation während des Fernlernens lobend erwähnten. Schön, dass sich solche Stimmen zu Wort gemeldet haben. Das tat uns allen sehr gut. Ich bedanke mich bei meinem Kollegium, das sehr viel Einsatz gebracht und den Kontakt mit den Kindern gehalten hat. Wir können hier sagen, dass wir uns in der Zeit nicht einfach zurückgelehnt haben oder gar untergetaucht sind, wie vielfach in der Presse pauschal verurteilt. Im Gegenteil: Wir waren auch unbequem, weil wir manchen auf die Füße gestanden sind, die sich mit den Fernlernen schwertaten. Uns war es auch in dieser Zeit wichtig, dass wir weiterhin Lerninhalte vermitteln konnten und nun keine Altlasten mit ins neue Schuljahr nehmen. Deshalb wird es auch an der Grundschule keine "Lernbrücke" geben müssen und in der Sekundarstufe machen wir Lernbrüüke mit motivierten Schülern, die Lust haben, in den Ferien noch etwas zu vertiefen.

Wir freuen uns mit unseren zukünftigen Müttern, Frau Maniero und Frau Feger, die wir im nächsten Schuljahr leider nicht an Bord haben werden. Wir freuen uns für Fr. Sproll, die nun doch ein "zweites Mal" in Pension geht und definitiv im kommenden Schuljahr nicht noch einmal als Aushilfe zur Verfügung stehen wird, obwohl wir sie für die letzte Werkrealschulklasse noch einmal hätten brauchen können. Unseren beiden derzeitigen FSJ-Kräften, Frau Bornbaum und Herrn Fiedler, wünschen wir alles Gute für ihre Zukunft, ebenso Fr. Nonnenmann, die an eine andere Schule wechseln wird. Ohne Sekretärin und Hausmeister wäre jede Schulleitung verloren: Vielen Dank an Frau Kunkis und Herrn Nitsche!

Ich wünsche uns allen eine erholsame Auszeit und hoffe sehr, dass die Umstände durch neue urlaubsbedingte Coronawellen nicht schlechter werden und wir wenigstens in etwa so starten können wie wir jetzt aufgehört haben! Von einer Besserung träume ich verhalten optimistisch.

Ihre
Helga Schuhmacher
Schulleiterin

unsere Kooperationen

Stand, 11.03.2020 - Helga Schuhmacher, Rektorin

Wir freuen uns über zwei Firmen, die wir für unser Berufsorientierungsportfolio gewinnen konnten. Zum einen ist es die Firma PKT aus Tiefenbronn und zum anderen die Firma TESIMAX aus Steinegg, die uns zukünftig regelmäßig mit Betriebsbesichtigungen und praktischem Werken vor Ort einen Einblick in ihre Berufsfelder "Technischer Konfektionär" und 2Verfahrens-bzw. Werkzeugmechaniker"…. geben werden. Die Unterzeichnung der beiden Kooperationsverträge fand im Rahmen des WBS-Unterrichts in den 8.Klassen statt. Berufswelt In den vergangenen 10 Jahren sind wir einige Kooperationen eingegangen, aus denen interessante und handfeste Projekte hervorgingen:

Mit der Firma Würsig planten und bauten unsere Schüler eine Spielegerätehütte für die Grundschule, mit der Firma Benitz wurde eine Biotoplandschaft angelegt. Mit der Firma Holzhauer kam zunächst ein Insektenhotel und später ein Hochbau für die Kernzeitbetreuung hinzu. Die Firmen PLM und Bystronic hatten bzw haben Schülergruppen zu Gast, die vor Ort an den CNC-Maschinen Schachspiele, Bücherständer oder Handyhalter konstruieren und bauen konnten. Im Grünen Wald wurde neben der Betriebsbesichtigung auch in der Küche Hand angelegt und ein Nachtisch gezaubert. Das Altenpflegeheim St. Josef in Steinegg hat jüngst im Projekt "Brücken bauen" mit uns kooperiert. Die GSL Neuhausen ist bei unserem alljährlichen "Bewerbertag" dabei, lädt uns als Aussteller auf die Herbstschau ein bzw. hat unsere Schülerfirma als Cateringanbieter bei der Azubimesse im Boot, die im Oktober zum zweiten Mal stattfinden wird.

Erklärfilm zur Gemeinschaftsschule

Stand, 15.01.2017

Das Kultusministerium erklärt die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg
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Aufruf

Stand, 09.10.2016

Wir suchen immer Ehrenamtliche, die Lesepaten, Hausaufgabenbegleiter oder Lernbegleiter werden oder ins Nachhilfenetz der Schule aufgenommen werden wollen. Auch Menschen, die mit unseren Nicht-Deutsch-sprechenden Schülern begleitende Lerneinheiten machen, sind gesucht. Kooperationsangebote jeder Art dürfen an uns herangetragen werden, ob für kurzfristige Projekte oder übers ganze Schuljahr. Auch weitere Spender oder Patenschaften für unsere Bläserklasse sind uns willkommen. Ach ja: Spender für Schulobst, das wir gern direkt von Ihren Bäumen ernten, um es dann direkt in die Schulcafeteria zu bringen, könnten wir auch gut gebrauchen. Was Sie auch immer anspricht - Setzen Sie sich einfach kurz mit uns über die Schulemail in Verbindung. Wir finden einen Job für Sie gegen eine kleine Ehrenamtsentschädigung. Wir melden uns sicher! schulleitung@vib-neuhausen.de